Wie teuer können Zahnimplantate werden?

Was Zahnimplantate wirklich kosten, lässt sich nur schwer ermitteln. Eine Vielzahl von Faktoren spielen hier eine Rolle. Dinge wie verwendete Materialien, Operationsart und -aufwand, sowie die zahntechnischen Leistungen fließen in den Preis mit ein. Und wie in jedem Lebensbereich lassen einem auch Zahnimplantate die Qual der Wahl, von super günstig bishin zur Luxusvariante ist alles am Markt vertreten. Ein ebenfalls nicht zu verachtender Aspekt ist der eigene Versicherungsschutz ("Privat oder Kasse").

Für die Gesamtkosten der Zahnimplantate werden so wohl ein fester Preis in einem deutschen Meisterlabor als auch patentierte Zahnimplantatsysteme berücksichtigt. An diesem Punkt sind jedoch mit weiteren starken Preisschwankungen vom Hersteller zu rechnen.

Im Groben und Ganzen verteilen sich die Gesamtkosten für Zahnimplantate auf das Zahnlabor, den Implantologen, das Material und eventuellen weiteren Kosten (für z.B. gesonderte Aufnahmen des Kiefers). In besonders schwerwiegenden Fällen für Zahnimplantate, wie einem Knochenaufbau, sowie bei Frontzahnimplantaten wird es meist noch teurer.

Welche Beihilfen bekomme ich für Zahnimplantate?

Grundsätzlich ist es so, dass Beihilfepatienten als privatversichert gelten. Dies bedeutet, dass sie dazu verpflichtet sind im Vorfeld selbst für die Kosten der Zahnimplantate aufzukommen.

Jedoch ist es vorgeschrieben, dass man für Zahnimplantate ein gewisses Anrecht auf Rückver­gütung durch die Beihilfestellen besitzt. Diese agieren allerdings nach ihren eigenen möglichst sparsamen Richtlinien und wehren sich besonders gegen Mehrzahlungen durch Komplikationen. Sodass die Zahlen der Rückvergütungen der Zahnimplantate in letzter Zeit immer geringer wurden. Außerdem liegt die endgültige Entscheidungsgewalt bei den Beihilfestellen der einzelnen Länder. So kommt es, dass alle Kosten der Zahnimplantate, die über den Grundsatz der Beihilfen hinaus gehen, vom Patienten selbst getragen werden müssen.