Zahnimplantate
Auch für Zahnimplantate gilt: Zuallererst sollten Sie natürlich auf die Qualität des Produktes achten. Jedoch ist das teuerste Produkt nicht gleichbedeutend mit dem besten bzw. erhalten Sie auch für erschwingliche Preise hochwertige Zahnimplantate. Ihre erste Anlaufstelle sollte daher die Website für Zahnimplantate sein.
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier:
Wissen Sie genau was man unter Zahnimplantate versteht?
Viele glauben, dass Zahnimplantate einen künstlich eingesetzten Zahn beschreiben. Dies ist jedoch ein allseits verbreiteter Irrtum. Denn Zahnimplantate ist nur der Überbegriff für den Teil eines ganzen Zahnersatzes, der die Funktion der Zahnwurzel übernimmt. Zahnimplantate sind also nichts weiter als die kleinen Stifte, die in den Kieferknochen implantiert werden. Das kleine Schraubgewinde der Zahnimplantate verwächst anschließend bindend mit dem Kieferknochen.
Je nachdem wie diese Zahnimplantate mit dem Kiefer verwachsen, wird in weiteren Untersuchungen entschieden in welchem Verfahren der kommende Zahnersatz eingesetzt wird. In der Regel bestehen diese Zahnimplantate aus Keramik oder Titan.
Wie teuer können Zahnimplantate werden?
Was Zahnimplantate wirklich kosten, lässt sich nur schwer ermitteln. Eine Vielzahl von Faktoren spielen hier eine Rolle. Dinge wie verwendete Materialien, Operationsart und -aufwand, sowie die zahntechnischen Leistungen fließen in den Preis mit ein. Und wie in jedem Lebensbereich lassen einem auch Zahnimplantate die Qual der Wahl, von super günstig bishin zur Luxusvariante ist alles am Markt vertreten. Ein ebenfalls nicht zu verachtender Aspekt ist der eigene Versicherungsschutz ("Privat oder Kasse").
Für die Gesamtkosten der Zahnimplantate werden so wohl ein fester Preis in einem deutschen Meisterlabor als auch patentierte Zahnimplantatsysteme berücksichtigt. An diesem Punkt sind jedoch mit weiteren starken Preisschwankungen vom Hersteller zu rechnen.
Im Groben und Ganzen verteilen sich die Gesamtkosten für Zahnimplantate auf das Zahnlabor, den Implantologen, das Material und eventuellen weiteren Kosten (für z.B. gesonderte Aufnahmen des Kiefers). In besonders schwerwiegenden Fällen für Zahnimplantate, wie einem Knochenaufbau, sowie bei Frontzahnimplantaten wird es meist noch teurer.
Vollprothese oder Zahnimplantate - was eignet sich für mich?
Am Anfang eines Zahnersatzes steht die wichtige Frage: Lohnen sich für mich die Mehrkosten fester Zahnimplantate oder reicht mir eine herausnehmbare Vollprothese? Wieviel ist mir richtiges Kauen wert?
Eigentlich kann man diese beiden Dinge garnicht mit einander vergleichen. Es ist klar, dass sich ein echtes Beißgefühl immer besser anfühlt als ein taubes. In diesem Bereich siegen Zahnimplantate ganz klar vor Vollprothesen.
Was jedoch das Finanzielle angeht, so ist ein Preisvergleich sicherlich angebracht. Besonders bei Privatversicherten können erhöhte Kosten für Zahnimplantate entstehen, diese liegen in den meisten Fällen einem gesteigerten Zeitaufwand zu Grunde.
Ab wann eignen sich Zahnimplantate für mich?
Ganz besonders gut eignen sich Zahnimplantate für das Ersetzen einzelner fehlender Zähne. Und auch bei festen Vollprothesen können Zahnimplantate eine große Hilfe sein. In diesem Falle wird jedoch nicht jeder einzelne Zahn ersetzt, es werden lediglich sechs bis acht Zahnimplantate pro Kiefer gesetzt. Bei herausnehmebarem Zahnersatz reichen in der Regel zwei bis vier Zahnimplantate.
Welche Art des Zahnersatzes am geeignetsten ist, hängt ganz von der persönlichen Gebiss- und Knochenstruktur ab. Was für Zahnimplantate man benötigt, hängt zudem davon ab nach welchem Zahnverlustmuster die fehlenden Zähne rekonstruiert werden. Denn für jedes Zahnverlustmuster gibt es ganz bestimmte Lösungsansätze für die Zahnimplantate. Unterschieden werden die Zahnimplantate zum Beispiel in die Klassen Restbezahnung, Einzelzahnimplantate, Totalersatz und Schließung größerer Lücken. Hat man diesen wichtigen Aspekt geklärt, so sind noch einige Ausgangsvoraussetzungen für den Erhalt von Zahnimplantaten zu erfüllen. Der Kiefer sollte vollends ausgewachsen sein und eine adäquate Mundhygiene, sowie genügend Platz sollten vorhanden sein.
Sogenannte Implantologen wissen über viele verschiedene Aufbauten und deren enorme Auswahl Bescheid. Sie sind die Kenner der Zahnimplantate und helfen bei Fragen gerne weiter.
Zahnimplantate oder doch eher herausnehmbarer Zahnersatz?
Im Allgemeinen ist zu sagen, dass sich kleinere Lücken mit stabilen Stützen recht gut mit Brücken schließen lassen. Werden diese Lücken jedoch größer (mehr als drei fehlende Zähne), so bestehen nur noch die Möglichkeiten: loser Zahnersatz oder Zahnimplantate?
Von Brücken ist jedoch bei größeren Lücken abzuraten, da sonst ein zu großer Druck auf den Stützen herrscht. Fehlen ein oder mehrere Backenzähne ganz, so ist dies sogar garnicht mehr möglich. In diesem Falle bieten Zahnimplantate die einzige Option. Zahnimplantate mögen einen größeren Aufwand bedeuten, halten jedoch länger, besser und geben ein besseres Kaugefühl. Das Risiko bei Brücken, dass die überkronten Zähne einen zu großen Schaden nehmen, ist enorm. Zudem sind Brücken nicht erweiterbar.
Somit werden Zahnimplantate vielerorts als die bessere Methode angesehen und das zu Recht. Denn mit einem Zahnimplantat nimmt man keine Stützen weg (siehe Brücke), sondern schafft sogar neue Pfeiler. Zahnimplantate siegen also auf ganzer Linie.
Verborgene Zahnimplantate und ihre Vor- und Nachteile
Hier erhalten Sie eine kleine Zusammenfassung über die wichtigsten Vorzüge der Zahnimplantate: Speziell im Vordergrund ist der Zahnerhalt, der bei Brücken nicht gegeben ist. Für Zahnimplantate müssen keine Nachbarzähne angeschliffen werden. Kieferform, -knochen und -gelenke bleiben ebenso erhalten und werden nicht abgebaut. Zahnimplantate verhindern die Faltenbildung und das Einfallen von Lippen und Mund. Zudem bieten Zahnimplantate eine sehr gute Kauf- und Sprachfunktionalität ohne Einschränkungen. Ein weiteres Merkmal der Zahnimplantate ist ihre besonders gute Ästhetik, neben natürlichen Zähnen fallen sie garnicht auf. Überdies bieten Zahnimplantate über Jahre hohen Tragekomfort und Haltbarkeit bei geringer Nachsorge.
Doch Zahnimplantate haben nicht nur Vorteile. Um Zahnimplantate tragen zu können, ist eine Operation zwischen 45 und 90 Minuten unumgänglich und die Kosten sind relativ hoch. Die Therapieszeit für Zahnimplantate ist ziemlich lang, ebenso die Zeit der Ausheilung der Zahnimplantate. Nur perfekte Mundhygiene gewährleistet ein komplikationsloses Tragen der Zahnimplantate. Denn durch Bakterien, ebenso wie durch Überlastungen, können Knochenaufbauten und Zahnimplantate verloren gehen. Hin und wieder werden auch Zahnwurzeln oder Gefühlsnerven geschädigt.
Was muss ich für das Tragen der Zahnimplantate im Vorfeld beachten?
Wie für jeden medizinischen Eingriff und für alle Arten von Imlplantaten gibt es auch für Zahnimplantate gewisse Voraussetzungen. Angefangen beim Mindestalter von 12 Jahren, was in aller Regel gewährleistet, dass im Mundraum genügend Platz für die Zahnimplantate vorhanden ist. Darüber hinaus muss eine adäquate Knochenmenge und -qualität gegeben sein. Verfügt man über eine eher ungeeignete Kieferkonstellation, so kann es in Einzelfällen jahrelange Korrekturen dieser bedürfen. Hier und da wurden auch schon Zahnimplantatverluste beklagt, die mit starkem Rauchen, schlechter Mundhygiene, intensiver Osteoporose und schlecht reguliertem Diabetes einhergehen. Ebenso spielen Beschränkungen der Immunabwehr und Stoffwechselerkrankungen eine entscheidende Rolle für das Tragen der Zahnimplantate.
Welche Beihilfen bekomme ich für Zahnimplantate?
Grundsätzlich ist es so, dass Beihilfepatienten als privatversichert gelten. Dies bedeutet, dass sie dazu verpflichtet sind im Vorfeld selbst für die Kosten der Zahnimplantate aufzukommen.
Jedoch ist es vorgeschrieben, dass man für Zahnimplantate ein gewisses Anrecht auf Rückvergütung durch die Beihilfestellen besitzt. Diese agieren allerdings nach ihren eigenen möglichst sparsamen Richtlinien und wehren sich besonders gegen Mehrzahlungen durch Komplikationen. Sodass die Zahlen der Rückvergütungen der Zahnimplantate in letzter Zeit immer geringer wurden. Außerdem liegt die endgültige Entscheidungsgewalt bei den Beihilfestellen der einzelnen Länder. So kommt es, dass alle Kosten der Zahnimplantate, die über den Grundsatz der Beihilfen hinaus gehen, vom Patienten selbst getragen werden müssen.
Weitere Informationen zu Zahnimplantaten auf zz-l.de

Kommentar schreiben