Lach dich schmerzfrei

Lach dich schmerzfrei
© Dr. med. dent. Konstanze Behrens - dr-k-behrens.de

Ein strahlendes Lächeln und der richtige Biss - Gesunde Zähne sind von essetnieller Bedeutung für unsere Gesundheit. Wie es in unserem Mund aussieht, sagt viel über Leben aus. Vor diesem Hintergrund sollte man auf die Zahnprobleme nicht nur mit individuellen Lösungen reagieren, sondern darüber hinaus einen ganzheitlichen medizinischen Ansatz verfolgen. Denn klinische Symptome im Mundbereich sind nicht zu trennen vom Menschen.

Das bedeutet vor allem, dass man sich ausreichend Zeit nehmen sollte, im Gespräch klar und strukturiert die unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um im intensiven Dialog gemeinsam den optimalen Behandlungsplan festzulegen. Dabei ist es besonders wichtig, den individuellen Bedürfnissen der Patienten auf den Grund zu gehen und vor allen Dingen auf seine Ängste Rücksicht zu nehmen.

Angstpatient beim Zahnarzt

Angst ist eine überlebensnotwendige Emotion, die dem Schutz des menschlichen Organismus dient. Ausgelöst wird sie durch das Erkennen einer bedrohlichen Situation und hat zum Ziel, eine angemessene Reaktion einzuleiten (z.B. Flucht). Neben dieser natürlichen Schutzfunktion gibt es pathologische Ausprägungen der Angst. Irrationale und intensive Ängste, die sich gegen einen Gegenstand, eine Person oder Situation richten, werden als Phobie bezeichnet. Auch Zahnärzte werden in der Praxis täglich mit unterschiedlich stark ausgeprägten Ängsten ihrer Patienten konfrontiert. Notwendige Eingriffe werden hierdurch oft erschwert.

Ganz gleich, ob Zahnarzt oder Zahnärztin - viele Patienten, Kinder wie Erwachsene, gehen ungern zum Zahnarzt oder haben sogar Angst. Dabei Angst ist eigentlich unbegründet. Dem Zahnarzt stehen heute moderne und schmerzfreie Verfahren zur Verfügung. So gibt es neben den verschiedenen Arten der Lokalanästhesie, der örtlichen Betäubung, zudem die Möglichkeit der Sedierung, der leichten Narkose, z. B. mit Lachgas. Sie gilt als eine der modernsten und sichersten Methoden, um entspannt und angstfrei behandelt zu werden.

Jeder fünfte Patient hat Angst vor einem Zahnarztbesuch. Darum helfen immer mehr Zahnärzte, wie auch Dr. med. dent. Konstanze Behrens, eine Zahnärztin aus Lübeck, ihren Angstpatienten mit einer beruhigenden Lachgassedierung. Durch das Einatmen des Lachgas-Sauerstoff-Gemisches verliert der Patient die Furcht vor Spritzen, Bohrern oder dem Eingriff selbst. Durch das Lachgas wird nicht nur die Angst vor der Behandlung, sondern auch das Schmerzempfinden reduziert. Ein Grund, warum die Lachgassedierung auch in anderen medizinischen Bereichen, wie zum Beispiel der Venenheilkunde und Gynäkologie, eingesetzt wird. Das Sedativum gehört seit über 150 Jahren in den Niederlanden, den Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien und vielen weiteren Ländern zum zahnärztlichen Behandlungsalltag.

Lachgas zur Entspannung

Vor allem Angstpatienten und Kinder, aber auch Patienten, die eine „Wellnessbehandlung“ bevorzugen, lassen sich gerne mit Lachgas behandeln. Das Lachgas löst beim Patienten ein Gefühl von Geborgenheit und eine tiefe Entspannung aus. Eine Kooperation mit dem Zahnarzt ist dennoch jederzeit möglich, da der Patient während der gesamten Behandlung mit Lachgas ansprechbar ist.

So, mit Hilfe der Lachgassedierung, wird Würge-und Schluckreiz reduziert und die Behandlung kann schneller erfolgen. Dem stimmt auch Dr. Behrens zu: „Die Lachgassedierung ist ideal bei ängstlichen Patienten!“ Sie wendet diese dentale Sedierung zur Patientenberuhigung schon seit Jahren erfolgreich in ihrer Zahnarztpraxis an. Und damit steht die lübecker Zahnärztin nicht alleine da. Viele andere Zahnärzte machen sich die Vorteile einer solchen Narkose zu Nutzen und helfen uns somit, unsere Zahnarztangst zu überwinden. So haben wir noch einen Grund mehr, zu lächeln.