Auf den Zahn gefühlt

Auf den Zahn gefühlt
© 1996 PhotoDisc Inc. - Keith Brofsky

Die Anfänge der Zahnärzte reichen bis ins 5. Jahrhundert vor Christus zurück. Doch in den letzten Jahrhunderten - und besonders Jahrzehnten - hat sich deren Fachgebiet enorm weiter entwickelt. Gleicht der historische Zahnarztbesuch doch eher einer Horrorvorstellung, so ist es heute ein alltägliches und meist schmerzloses Vorhaben, vor dem niemand Angst haben muss.

Das Bewusstsein für schöne und gesunde Zähne ist in den letzten Jahren gestiegen. Models mit einem attraktiven Gebiss lächeln einen von Zahncremetuben an, kein Fernsehabend ohne in der Werbepause die Dringlichkeit perfekter Zähne vorgehalten zu bekommen.

Klar, ein strahlendes Lächeln gibt uns ein größeres Wohlbefinden und mehr Ausstrahlung. Ob nötiges Werkzeug beim Essen, beim Sprechen oder als Stütze für Lippen und Wange: Zähne sind kostbar. Und deswegen müssen sie geschützt werden.

Prophylaxe für gesunde Zähne

Es empfiehlt sich für Erwachsene, ein bis zwei Mal im Jahr zur Vorsorge zu gehen - auch wenn keine Beschwerden aufgetreten sind. Karies, Zahnfleischerkrankungen oder Tumore können so bereits im Frühstadium entdeckt und unkompliziert behandelt werden. Darüber hinaus ermöglicht das sogenannte Bonusheft bei regelmäßigen Besuchen beim Zahnarzt in Ratzeburg oder anderen Städten dem Patienten später einen bezahlten Anteil bei einem Zahnersatz. Bei einer gezielten Vorsorge und einer verantwortungsbewussten Pflege hat man auch im Alter noch gesunde Zähne.

Vorsorge bereits im Kindesalter

Kinder ab dem dritten Lebensjahr sollten öfter zum Zahnarzt gehen, um mögliche Probleme (z.B. fehlerhafte Zahnstellungen) festzustellen. Um das Kind an die Behandlungen und die Atmosphäre zu gewöhnen und ihm ein gutes Gefühl zu vermitteln, kann man schon vor dem notwendigen Termin einen Besuch in der Praxis vereinbaren.

Auch Angstpatienten wird geholfen

Trotz modernster Technik und sanfter Methoden spüren zwischen 60% und 80% der Menschen ein Angstgefühl, wenn der Zahnarzttermin näher rückt. Fünf Prozent von ihnen lassen sich aus Furch nie behandeln.

Diese extreme Angst bezeichnet man als „Dentalphobie“. Häufig ausgelöst durch eine frühere schmerzhafte Erfahrung oder dem Gefühl, dem behandelnden Arzt ausgeliefert zu sein. Doch es gibt viele Wege, sich von seiner Angst nicht beherrschen zu lassen. Sollte das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Behandlung und der Wunsch nach schönen Zähnen nicht ausreichen, so sei angemerkt, dass jeder Zahnarzt die Problematik mit den sogenannten Angstpatienten kennt und auf diese ganz besonders eingeht. Ein einfaches Ansprechen der Angst bei der Terminabsprache genügt meist schon. Zudem kann es helfen, beispielsweise ein vertrautes Familienmitglied mit zu nehmen.

Gegen das Gefühl dem Arzt ausgesetzt zu sein, sobald der Stuhl nach hinten fährt, kann es wiederum helfen vorher ein paar Absprachen zu treffen. Kommunizieren kann man beispielsweise auch mit Handzeichen: Ein einfaches Handheben signalisiert, dass die Behandlung kurz unterbrochen werden soll. Auch das vorherige Erklären der einzelnen Schritte kann das Angstgefühl nehmen. Oder wie wäre es mit einem MP3-Player, auf dem entspannte Musik spielt? Sollten alle diese Tipps keine Wirkung erzielen und auch Entspannungsübungen keinen Erfolg bringen, so gibt es immer noch die Möglichkeit einer Vollnarkose.